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Sendetechnik der Götter

SendetechnikderGoetter

Vorwort

Es betrifft die älteste Technik der Menschheit und zugleich eines der abenteuerlichsten und spannendsten Kapitel der Weltgeschichte.
Eigentlich kann diesem Umstand nur ein Abenteuerroman gerecht werden. Es handelt sich bei der Rundfunktechnik aber auch um Naturwissenschaft, weshalb ein Sachbuch die richtige Aufmachung wäre. Schließlich geht es um die Historie und um die Wurzeln unserer Kultur, wie sie in einem Geschichtsbuch beschrieben werden. Das vorliegende Buch soll alles zugleich und zudem auch noch ein Zukunftsroman sein, indem aus der Vergangenheit der Blick in die Zukunft gerichtet und das Wissen des Lesers um die heute zur Gewohnheit gewordene Rundfunktechnik vorausgesetzt wird.
Dies kommt besonders darin zum Ausdruck, dass die modernen technischen Begriffe wie Kurzwelle (KW) oder Mittelwelle (MW), wie Amplitudenmodulation (AM) oder Frequenzmodulation (FM), wie Wellenlänge oder Frequenz benutzt werden, um das Geheimwissen um die antike Sende- und Empfangstechnik zu beschreiben. Wir wissen genau, was unter den technischen Begriffen zu verstehen ist, und spätestens bei einem Fachstudium bringen es einem die Dozenten bei. Die Definition der Fachbegriffe ist eine Voraussetzung, um Wissenschaft betreiben zu können, und das war schon immer so gewesen. Allerdings können sich Bezeichnungsweisen und Begriffsinhalte im Laufe der Zeit ändern und dann ist es eine Frage des Übersetzers, ob er die treffenden Begriffe wählt. Nur, wie soll ein Altertumsforscher, der Latein und Griechisch gelernt hat, aber nicht über die geringsten technischen Grundkenntnisse verfügt, einen historischen Text zur antiken Rundfunktechnik richtig übersetzen? Er kann ihn doch im Prinzip gar nicht verstanden haben! Er spricht dann von Orakeln, von Mysterienkult, von Erdwahrsagung und bescheinigt den Römern ein mangelhaftes Zeitgefühl, weil ihre Kuriere die weiten Wege quer durch das Römerreich so schnell doch gar nicht zurücklegen konnten. In den lateinischen Texten heißt es immer<1>: "Sie sandten zum Kaiser nach Rom und bekamen zur Antwort...". Kaum zu glauben, dass in einer hochzivilisierten Gesellschaft, wie der römischen, jedes Mal ein Kurier startete, um sich auf dem harten Pflaster der Römerstraßen die Sandalen platt zu laufenV1. Die Texte lassen zudem kaum einen Zweifel aufkommen, dass die Antwort des Kaisers unmittelbar, spätestens jedoch in der darauffolgenden Nacht bereits bei der Truppe ankam. Die richtige Übersetzung muss demnach lauten: "sie telefonierten" oder "sie telegraphierten zum Kaiser in Rom und bekamen zur Antwort...". Zugegebener Maßen fühle ich mich durch und durch als Ingenieur und aus diesem Blickwinkel betrachte ich auch die Vergangenheit. Vielleicht ist es für meine Kritiker ein Trost, dass ich kein Berufs-Historiker bin und das bescheidene Wissen, dass ich mir angelesen habe, für einen Roman ausreicht. Ich sehe zudem den Zweck des Buches bereits erfüllt, wenn meine Anregung Früchte tragen sollte, die Historie einmal aus einer anderen, der technischen Perspektive zu betrachten. Ob meine Vorstellungswelt allerdings Anerkennung und Eingang in Lehrbücher finden wird, muss offen bleiben. Ich werde dies persönlich auch in keiner Weise beeinflussen können. Das Urteil, wie immer es ausfallen sollte, wird von anderen gefällt.
Für die Beantwortung der technischen Fragen in Zusammenhang mit der Durchführbarkeit einer Sende- und Empfangstechnik in der Antike, habe ich ein eigenes Fachbuch geschrieben. In der Reihe zur "Elektromagnetischen Umweltverträglichkeit" sind drei Teile erschienen. Im ersten Teil werden die physikalischen Grundlagen gelegt, im zweiten der energietechnische und im dritten der informationstechnische Aspekt behandelt. Dabei mündet der dritte und letzte Teil zwangs-läufig in der funktechnischen Nutzung. Aber auch der zweite Teil liefert wichtige Hintergrundinformation, wenn nach der Energiequelle der antiken Sendeanlagen gefragt wird. Diesem dreiteiligen Unterrichtswerk zufolge ist eine Rundfunktechnik in der Antike nicht nur möglich gewesen, sie kam auch ganz ohne Transistoren, Dioden und andere elektronische Bauelemente aus und war trotzdem extrem leistungsfähig, erstaunlich weit entwickelt und optimiert. Kein Mensch käme heute auf den Gedanken, die aus dem Mikrowellenbereich bekannte Hohlleitertechnik, wie sie beispielsweise bei Satelliten-Empfangsanlagen üblich ist, auch im Kurzwellenbereich einzusetzen. Dabei wird diese Technik bei hohen Frequenzen wegen des besseren Wirkungsgrads genutzt und darauf kommt es schließlich an! Dass Hohlleiter bei Kurzwelle entsprechend der halben Wellenlänge riesige Dimensionen von bis zu 50 Metern einnehmen, hat die Techniker in der Antike nicht davon abgehalten, entsprechende Gebäude in die Landschaft zu stellen. Schließlich wollte man aus den Sendeanlagen das Maximum herausholen, und das ermöglicht schließlich nur der Hohlraumresonator. Doch lassen wir einen antiken Lehrer zu Wort kommen, der es eigentlich wissen muss.

INDEL-Verlagsabteilung
Prof. Dr. Konstantin Meyl
Villingen-Schwenningen im Dezember 2000

Anmerkung zum Vorwort:

V.1: E. Horst: Konstantin der Große, Eine Biographie, Classen Verl. 1985, Düsseldorf, 2. Aufl., S. 89:
„Wir heutigen, verwöhnt durch direkte Vermittlung von Nachrichten..., vergessen allzu leicht die distanz-schaffende Dauer der Beförderung von Nachrichten durch berittene Eilkuriere. In welcher Zeit konnte damals eine Botschaft aus Eboracum, dem heutigen nordenglischen York, an den Kaiserhof in Sirmium, den heutigen serbischen Sremska Mitrovica, gelangen? Wie viel Zeit verging, bis die Antwort des Galerius über den umgekehrten Weg Konstantin erreichte?
Erschwert wird die Zeitbestimmung, weil die antiken Berichter ein anderes Zeitempfinden voraussetzen. Sie schildern die ihnen wichtigen Ereignisse, setzen eines an das andere, überspringen in der Abfolge Wochen und Monate.“...
(typisches Beispiel historischer Fehlinterpretation).



Inhaltsverzeichnis

Lektion 1 Sokrates und das Geheimwissen der Götter

Lektion 2 Augustus und das Amt des Pontifex Maximus

Lektion 3 Nero und die Geheimdokumente zur Sendetechnik

Lektion 4 Die Götter und ihre Vertreter, die diensthabenden Techniker

Lektion 5 Die Wellenlängen der Heiligtümer des Apollon und der Artemis

Lektion 6 Das Heraion (der Heratempel) als Vorbild für Grenzleistungssender

Lektion 7 Der Experimentalsender von Agrigent, das Olympieion (der Zeustempel)

Lektion 8 Zur Vergabe von Sendekanälen

Lektion 9 Zur Optimierung der Sendetechnik

Lektion 10 Kroisos (König von Lydien), und wie er die Zuverlässigkeit der Empfangstechnik prüft

Lektion 11 Die Pyramiden und die Ursprünge der Sendetechnik

Lektion 12 Die Sendetürme der Babylonier

Lektion 13 Zur Entstehung der Schrift

Lektion 14 Karnak, die ewige Baustelle und Carnac, der erste Langwellensender

Lektion 15 Das redundante System der Phönizier

Lektion 16 Die Rundfunk-Abhängigkeit der Helenen

Lektion 17 Rundfunkgebühren und Einschaltquote

Lektion 18 Homer, der prominente Rundfunkreporter

Lektion 19 Hesiod beschreibt die Neuordnung der Rundfunklandschaft durch Zeus

Lektion 20 Herakles (röm. Herkules), der reisende Servicetechniker der Götter

Lektion 21 Caesar und seine Bemühungen um Erlangen von sendetechnischem Fachwissen

Lektion 22 Der Schlüssel zur Sendetechnik, die geheimen Schriftrollen von Alexandria

Lektion 23 Die Technik der Telegraphie und die Drehung der Polarisationsebene

Lektion 24 Aristoteles und die Sprachübertragung in AM-Technik (Amplitudenmodulation)

Lektion 25 Vorteile der FM (Frequenzmodulation)

Lektion 26 Pantheon (Tempel aller Götter) in Rom, breitbandiger FM-Sender aller Frequenzen

Lektion 27 Der stärkste Grundwellensender

Lektion 28 Der ultimative Oberwellensender, ein Entwurf, der nie realisiert wurde

Lektion 29 Rundfunk oder Funktelefon, ein Streitfall

Lektion 30 Die Zukunft der göttlichen Sendetechnik

Stichwortverzeichnis und Lexikon

Literaturverzeichnis
I. zitierte Literatur
II. weitere Literatur
III. Literaturempfehlung


Einführung

Wir tauchen tief in die Geschichte ein, in das Jahr 304 n.Chr. In Kleinasien befindet sich zu damaliger Zeit ein römischer Kaiserpalast in dem Ort Nikomedia. Von hier aus regiert der römische Kaiser Diokletian den Osten des Imperiums. Er steht in ständiger telegraphischer Verbindung zu seinen drei Mitkaisern und Cäsaren in den anderen Teilen des Römerreichs. Einer von ihnen ist Konstantinus Chlorus, der von Trier und York aus den Norden und Westen regiert.
Dessen Sohn aber wohnt mit seiner Mutter noch im Palast des Diokletian in Nikomedia (heutiges Izmit, Türkei), damit ihm eine ordentliche Ausbildung zuteil wird. Es ist der jugendliche Konstantin und spätere römische Kaiser, genannt der Große.
Sein Lehrer und späterer Berater ist der weise Laktanz. Er ist für Fragen, den Götterkult betreffend, zuständig, und er übt einen spürbar prägenden Einfluss auf seinen Schüler aus. Die späteren Großtaten des Kaisers Konstantin, die Einigung des römischen Imperiums, die Einführung des Christentums und die Heiligung des Sonntags hat Laktanz vermutlich in gleicher Weise beeinflusst, wie den rundfunktechnisch notwendigen Entschluss, den fernen Osten mit seinen Heiligtümern erobern zu wollen, was dem Kaiser vermutlich das Leben kostet: Das Heer steht schon bereit, als eine Infektion Konstantin dahinrafft. Hier werden Erinnerungen wach an Caesar, der nur drei Tage vor seinem Aufbruch gen Osten ermordet worden ist!
Von dem asiatischen Raum scheint ein Einfluss auf das römische Imperium zu bestehen, dem sich auch die Kaiser nicht entziehen können. Es soll sich angeblich um einen Götterkult handeln, dem sie schutzlos ausgeliefert sind, aber da bleiben noch zahlreiche Fragen offen.
In dem Bemühen, den Osten neu zu ordnen, steht Konstantin d.Gr., wie schon Caesar, in der Nachfolge von Alexander d.Gr. Demgemäss steht auch der Lehrer Laktanz in der Tradition des Aristoteles. Doch wie stellte sich der berühmte Aristoteles die Neuordnung des Götterhimmels vor? Welche neue Technik wollte er einführen? Warum musste sein Schüler Alexander dazu bis zum Indus vordringen und alle Völker des Ostens unterwerfen?
Wir müssen davon ausgehen, dass Laktanz die Antworten weiß und seinem Schüler die Motive erklärt. Nehmen wir einmal an, er erteilt Konstantin einzelne Lektionen und führt ihn in die heilige Sendetechnik der Antike ein, wie es seinem Auftrag entspricht, den er in seiner Funktion als göttlicher Geleitsmann gegenüber seinem Schüler übernommen hat.
Ich wähle eine freie Übertragung, denn wir wissen weder die Worte, die Laktanz gewählt hat, noch deren damalige Bedeutung. Mir geht es vielmehr um den Sinn der Lektionen, die Laktanz seinem Zögling erteilt. In diesem Buch darf der Leser heimlich mit dabei sein und unbemerkt zuhören, wenn der bedeutende Lehrer Laktanz zu seinem Schüler Konstantin spricht und ihn in das Geheimwissen um die Sendetechnik der Götter einweiht.